Body Positivity – Das können wir von Blogger lernen

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Auf Instagram werden besonders in letzter Zeit immer mehr realistische und natürliche Fotos gepostet. Gerade junge Frauen zeigen sich so wie sie sind, ohne Filter und Photoshop. Sich selbst so zu akzeptieren und zeigen wie man wirklich ist – geht das überhaupt?

Bei der Body Positivity Bewegung, die auf Instagram immer populärer wird, zeigen nun immer mehr Blogger mit einer großen Reichweite ganz offen ihre Makel. Ob mit Speckröllchen beim Sitzen, Cellulite, überschüssiger Haut oder Dehnungsstreifen.

Doch wie kam es zu dieser Bewegung?

Instagram ist eine Foto Sharing Plattform, auf der sich Promis und Lifestyle Blogger so gerne zeigen wie auf keiner anderen Plattform. An nur einem Tag werden durchschnittlich 80 Millionen Fotos weltweit auf Instagram hochgeladen. Instagram konzentriert sich dabei vor allem auf das Sharen von Fotos und weniger auf Textnachrichten. Perfekt inszenierte Fotos von Models oder Lifestyle Bloggern bekommen hier oft sehr viel Aufmerksamkeit.

Besonders gerne greifen hierbei viele zu Photoshop, zeigen sich immer nur top gestylt von ihrer besten Seite und schummeln mit ein paar geübten Posen sich ein paar Kilos leichter. 

Als Antwort darauf wird der “Body Positivity” Trend immer populärer.

Bei dieser Bewegung geht es vor allem um eines: “Es ist ok, wenn du nicht perfekt bist!”

Man sollte zu sich stehen und sich so zeigen wie man ist, egal welche Kleidergröße man trägt. Denn jeder Körper ist schön und einzigartig!

 

Eine, die diesen „Body Positivity“ Trend absolut perfektioniert hat ist Celeste Barber. Als Komikerin versucht sie die perfekten Fotos der Stars auf ihrem Instagram Account realistisch nachzumachen.

Mit ihren lustigen Bildkommentaren sind ihre Fotos das absolute Highlight in der inszenierten Welt der Fotosharing Plattform.

Bild: celestebarber/ Instagram

 

 

Ihre Fotos machen besonders klar, wie gestellt und geplant viele Posen und Fotos auf Instagram tatsächlich sind. Die ehrliche Art von Celeste Barber kommt sehr gut an. Dafür sprechen ihre 3,1 Millionen Follower auf Instagram. (Stand: Februar 2018)

Bild: celestebarber/ Instagram

Immer mehr Blogger schließen sich dem „Body Positivity“ Trend an und beginnen sich auch in ungünstigen Posen echt und authentisch zu zeigen.

 

Wie etwa auch Lifestyle Bloggerin Sara Puhto. Puhto ernährt sich vegan, betreibt Sport und steht dazu, dass auch ihr Körper nicht perfekt ist.

Besonders beliebt sind dabei ihre „Instagram vs. Reality“ Bilder.

 

https://www.instagram.com/p/BajFYhIFGFE/?taken-by=saggysara

Bild: saggysara/ Instagram

Dabei zeigt sie uns, wie einfach Fotos mit einer anderen Körperhaltung “manipuliert” werden können und man sofort einige Kilos leichter aussieht. In Ihren Bildkommentaren regt sie sehr zum Nachdenken über körperliche und geistige Gesundheit an und ist eine Inspiration – besonders für viele junge Menschen.

 

Auch bei der deutschen Fitness Bloggerin Louisa Dellert sucht man “perfekte” Bilder vergeblich. Vor Jahren hungerte sie sich auf 46 kg runter, nur um einem Schönheitsideal hinterherzujagen. Exzessiver Sport und wenig Essen haben ihre Spuren hinterlassen. Als bei Louisa ein Herzfehler entdeckt wurde, beschloss sie ihren Lebensstil zu ändern.

Heute isst sie auf was sie Lust hat und macht weiterhin regelmäßig Sport, jedoch nur weil es ihr Spaß macht und nicht mehr mit dem krampfhaften Ziel abzunehmen.

 

Besonders beliebt ist bei Louisa der Hasthag #fürmehrrealitätaufinstagram. Anstatt Frauen unter Druck zu setzen einem “perfekten” Körper hinterherzujagen, sollten vor allem Frauen sich so akzeptieren wie sie sind und nur das tun, was ihnen auch Spaß macht.

 

Im Sommer etwa postete sie ein Bild von sich beim Joggen, auf dem man etwas Cellulite an ihrem Bein sehen kann. Mit der Botschaft: “Der Sommer ist nicht da, um sich zu verstecken!” ermutigte sie junge Frauen doch mal zur kurzen Hose zu greifen, auch wenn man keine makellosen Beine hat.

https://www.instagram.com/p/BVEzp6njfDS/?taken-by=louisadellert

Bild: louisadellert/ Instagram

 

Das diese „Body Positivity“ Bewegung tatsächlich etwas in der Modewelt ändert, beweisen große Modekonzerne. So haben sich schon “Asos” und “missguided” dazu entschieden, ihre Bilder nicht mehr zu retuschieren. Nun sieht man Models mit Dehnungsstreifen und Cellulite im Online Shop.

In Frankreich ist bereits ein Gesetz in Kraft, dass die Anwendung von Photoshop einschränkt. 

Dadurch soll verhindert werden, dass besonders junge Frauen einem unrealistischen Körperbild hinterherjagen. Ein Schritt in die richtige Richtung!

Du hast nur einen Körper! Sei nicht so streng zu dir und genieße dein Leben. Niemand ist perfekt!

Denn du bist gut so, wie du bist!

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