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Frankreich: Wenn Photoshop zu viel wird

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Eine schlanke Taille, voluminöse Haare, weiße Zähne und ein makelloses Gesicht: So strahlen uns immer wieder Models in Magazinen und TV-Werbungen entgegen.

Besonders junge Mädchen glauben, dass dies Voraussetzungen sind um Model zu werden.

Das aber auch nicht Models perfekt sind, ist besonders vielen jungen Mädchen nicht bewusst.

Ein neues Gesetz in Frankreich bringt eine Regelung mit dem Ziel, dies jetzt zu ändern – in Zeiten, in denen Photoshop wahrscheinlich zu viel wird.

Gegen ein falsches Körperbild

Seit dem 1.10.2017 gibt es ein Gesetz in Frankreich, laut dem alle bearbeiteten Fotos auch als solche gekennzeichnet werden müssen.

Sobald nun die Körperform verschmälert wird, die Zähne geweißt oder Unreinheiten im Gesicht mittels Photoshop geglättet werden, muss dies ausdrücklich als “photographe retouchee” erkenntlich sein. Ansonsten winkt eine saftige Geldstrafe von bis zu 37.500€! 

Dieses Gesetz soll vor allem gegen Magersucht und einem unrealistischen Schönheitsideal vorgehen. Immer wieder werden junge Frauen mit bearbeiteten und teilweise realitätsfernen Fotos von Models konfrontiert – und bekommen so ein völlig falsches Körperbild vermittelt.

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Zuletzt hatte sich auch das Model Emily Ratajkowski beschwert, dass bei einem Cover-Foto ihre Lippen und Brüste zu sehr bearbeitet wurden.

Unter ihrem Posting auf Instagram schrieb sie unter anderem: “Ich hoffe, dass die Modeindustrie endlich damit aufhört, alles zu retuschieren, was uns eigentlich so einzigartig macht – und anfängt, die Individualität der Menschen zu akzeptieren”.

Models am Laufsteg

Jedes Model, dass in Frankreich, Spanien und Israel auf den Laufsteg möchte, muss nun ein ärztliches Attest vorlegen um die körperliche Gesundheit zu bestätigen.

Auch darf der BMI (= Body Mass Index) nicht unter 19 bei Frauen und unter 20 bei Männern sein.

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Das Gesetz soll vor allem junge Models aber auch junge Mädchen schützen und mehr Realität aufzeigen. Auch die Modeunternehmen “Asos” und “Desigual” haben bei vergangenen Kampagnen bereits auf Photoshop verzichtet und Models in Bademode mit Dehnungsstreifen und Cellulite gezeigt. Viele User bedankten sich daraufhin bei den Unternehmen, endlich Models so zu zeigen, wie sie sind.

Das ist ein Inspiration für viele junge Frauen, sich und seinen Körper so zu akzeptieren wie man ist! Denn niemand ist perfekt!

Gesetzgeber in anderen Ländern lernen womöglich von Frankreich und führen vielleicht ähnliche Gesetze ein, wenn sie das Gefühl haben, dass es zu viel wird mit Photoshop.

Darüber lesen den allgemeinen Trend zurück zu Schönheitsidealen mit "Normalgrößen" und mehr Natürlichkeit




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