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Die richtige Ernährung als Fitnessmodel

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Um als Fitnessmodel richtig durchzustarten, ist vor allem eines von großer Bedeutung: Disziplin und Ehrgeiz. Denn neben einem harten Training ist auch die Ernährung eines Models wichtig, um stets in Form zu bleiben. Dabei sollte die Ernährung besonders gesund und ausgewogen sein und sich nach dem Bedarf des Körpers richten. Je höher der Verbrauch an verbrannten Kalorien hier ist, desto höher sollte die Nahrungsmittelzufuhr erfolgen. Bei dieser sollte jedoch auf hochwertige und nährstoffreiche Produkte geachtet werden. Dadurch vermeidest du Mangelerscheinungen und gibst deinem Körper die nötige Kraft und Energie für dein Training.

Auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten ist deshalb besonders wichtig, da das Risiko an Übergewicht zu erkranken demzufolge stark minimiert werden kann. Circa zwei Drittel der Männer und sogar die Hälfte der Frauen in Deutschland leiden derzeit unter Übergewicht. Als Folge dessen können Krankheiten wie Gicht, Diabetes oder Probleme im Herz-Kreislaufsystem verzeichnet werden. Dabei liegen die Ursachen von Übergewicht nicht nur allein an einer ungesunden Ernährung. Häufig ist ein Mangel an Bewegung, Stress und viele weitere Faktoren als Grund für ein zu hohes Gewicht zu nennen. Für den Gewichtsverlust ist dabei vor allem die Einstellung im Kopf relevant. Denn erst wenn das Bewusstsein über eine Gewichtsabnahme vorhanden ist, kannst du mit dem Abnehmen beginnen. Essenziell ist darüber hinaus, dass sich dein Körper in einem Kaloriendefizit befindet und du täglich mehr Kalorien verbrennst, als du durch die Nahrung wieder aufnimmst.

Kohlenhydrate – die Lieferanten für Kraft und Energie

Kohlenhydrate dienen dem Körper in erster Linie als Energielieferanten für die Muskeln. Ihre Aufgabe ist somit, dem Körper Kraft zu geben, das ist besonders vor dem Training ein essenzieller Nährstoff, um mit Höchstleistung konzentriert trainieren zu können. Jedoch solltest du die Aufnahme an Kohlenhydraten gut bedenken, denn diese lassen sich in verschiedene Gruppen unterteilen. Grundsätzlich bestehen Kohlenhydrate aus Zucker, die je nach Kettenlänge ihrer Zusammensetzung differenziert werden. Je einfacher die Kette dabei ist, desto schneller wird der Nährstoff im Körper verarbeitet und sättigt nur kurz. Ungesunde Kohlenhydrate und somit Lebensmittel mit Einfachzucker sind beispielsweise Honig, Schokolade, süße Müsliriegel oder auch Haushaltszucker. Als gute Kohlenhydrate mit Vielfachzucker gelten Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse oder Kartoffeln. Ihre Kette ist länger, wodurch sie für eine längere Zeit satt machen.

Als Fitnessmodel solltest du grundsätzlich darauf verzichten, deinem Körper unnötigen Zucker zuzufügen und nur in wenigen Mengen konsumieren. Auch der Ersatz von Zucker mit anderen Mitteln ist dabei mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn es meist als kalorienarme Alternative erscheint, ist von einem Austausch von Zucker gegen Stevia abzuraten, da hier die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Körper noch nicht umfangreich untersucht wurden.

Weitere Kohlenhydrate-Lieferanten sind die zahlreichen Getreidesorten. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Arten wie Weizen, Roggen oder Hafer gibt es aber auch sogenannte Pseudogetreidesorten. Quinoa, Buchweizen oder Amaranth sind Beispiele hierfür. Im Vergleich zu den gewöhnlichen Getreidesorten enthalten diese zwar weniger Kohlenhydrate, dafür jedoch mehr Proteine und Mikronährstoffe. In dem gesunden Ernährungsplan eines Models können diese somit durchaus berücksichtigt werden.

Fette sind nicht immer schlecht

Um sich als Fitnessmodel gesund und ausgewogen zu ernähren, sollte stets darauf geachtet werden, dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören neben Kohlenhydraten und Proteinen auch Fette. Auch wenn diese oftmals mit negativen Folgen wie der Zunahme an Gewicht assoziiert werden, so gilt es zwischen den verschiedenen Arten von Fetten zu unterscheiden. Denn Fette lassen sich in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren einteilen. Grundsätzlich gelten Fette als Grundbausteine unserer Ernährung. Um sich jedoch gesund und ausgewogen zu ernähren, kommt es vor allem auf die Menge an. Gesättigte Fettsäuren stecken vor allem in tierischen Produkten, wie beispielsweise Milchprodukten, Fleisch, Wurst oder Butter. Sie erhöhen den Cholesterinwert im Körper und sollten deshalb in nicht allzu großen Mengen zu sich genommen werden. Im Gegensatz dazu senken ungesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel wieder und helfen beim Aufbau der Muskeln. Dies ist besonders wichtig für Sportmodels. Eine ausreichende Portion an ungesättigten Fettsäuren sollte dabei Teil deines Ernährungsplans sein. Vor allem pflanzliche Produkte wie Nüsse, Avocados, aber auch Fisch enthalten die gesünderen Fette.

Insbesondere Fisch hat dabei den Vorteil, einen großen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zu beinhalten. Diese haben einen positiven Einfluss auf unser Herz-Kreislaufsystem und steigern die Konzentrationsfähigkeit. Übrigens: Fisch enthält nahezu kaum Kohlenhydrate, jedoch eine große Menge an tierischen Eiweißen. Achte also darauf in deine wöchentliche Ernährung durchaus ein bis zwei Mahlzeiten mit Fisch einzuplanen.

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Entscheidend für den Muskelaufbau - Proteine

Um die Regeneration des Körpers optimal zu unterstützen und gleichzeitig effektiv und dauerhaft Muskeln aufzubauen, ist die Aufnahme von Proteinen bzw. Eiweißen für Sportmodels unerlässlich. Der größte Teil der Proteine ist dabei in den Körperstrukturen eines Menschen vorhanden: im Bindegewebe, der Haut, den Haaren und den Muskelfasern. Insgesamt enthält der Körper eines erwachsenen Menschen zwischen 10 und 12 Kilogramm Eiweiß, wovon fast die Hälfte in den Muskeln vorzufinden ist. Aufnehmen kannst du die wichtigen Proteine über zwei Arten von Lebensmitteln: pflanzliche Eiweiße und tierische Eiweiße. Unter pflanzliche Eiweiße fallen dabei Produkte wie Soja oder Hülsenfrüchte, während tierische Eiweiße insbesondere in Eiern, magerem Fleisch, Fisch und auch fettarmen Milchprodukten vorzufinden sind. Neben dem Aufbau der Muskelstruktur können dir die Eiweiße aber auch als Energielieferanten für dein Training dienen.

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Gesund und ausgewogen

Neben der Zufuhr der bereits erwähnten Nährstoffe, ist es für Fitnessmodels wichtig, die eigenen Mahlzeiten stets mit gesundem Gemüse aufzuwerten. Entweder als Beilage oder als vollwertige Mahlzeit sollten die gesunden Lebensmittel auf deinem täglichen Speiseplan landen. Der Vorteil ist die breite Auswahl an nährstoffreichen Gemüsesorten, so dass du nahezu täglich zwischen den Sorten wechseln kannst. Ob du dich für Brokkoli, Karotten, Tomaten oder Blattsalate entscheidest, die Wahl liegt dabei ganz bei dir. Die darin enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine sind dabei für deinen Körper besonders gut verträglich und leicht zu verdauen.

Gerade die Aufnahme der verschiedenen Vitamine hat dabei einen großen Einfluss auf den Körper. Vitamin D beispielsweise ist wichtig für den gesunden Knochenaufbau eines Menschen und lässt sich ganz leicht durch die UV-Strahlung der Sonne über die Haut aufnehmen. Darüber hinaus dient Vitamin C einer Stärkung der Abwehrkräfte und verbessert dein Immunsystem. Über viele Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Erdbeeren, schwarze Johannisbeeren oder rote Paprika, Rosenkohl und Kartoffeln fügst du deinem Körper das wichtige Vitamin C zu. Doch auch auf die Aufnahme von Vitamin B solltest du nicht verzichten: denn diese aktivieren den Stoffwechsel im Körper. Vor allem tierische, aber auch Vollkornprodukte enthalten die hier nötigen Nährstoffe.

Die nötige Menge an Flüssigkeit

Wasser ist nicht nur ein wichtiges Grundnahrungsmittel, sondern ist auch ein großer Teil des menschlichen Organismus. Zu 75 % besteht der Körper dabei aus Wasser. Im Laufe eines Tages verlierst du dabei so viel Flüssigkeit, dass du diese allein durch Nahrungsmittel nicht ausgleichen kannst. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit aufzunehmen. Dies hilft der eigenen Verdauung und entschlackt den Körper. Darüber hinaus ist dein Verbrauch an Flüssigkeit während des Sports nochmals höher, weshalb du hier sogar bis zu drei Liter täglich trinken solltest. Am besten eignen sich für Sportmodels hier Leitungswasser, Mineralwasser oder ungesüßter Tee, da diese keine Kalorien haben und ausreichend Flüssigkeit spenden.

Darüber hinaus wirkt sich eine hohe Flüssigkeitsaufnahme auch positiv auf deinen Körper und sein äußeres Erscheinungsbild aus. Denn wer viel Wasser zu sich nimmt, regt nicht nur den Stoffwechsel an und schenkt seinem Körper die nötige Energie für den Tag, sondern kann auch Schmerzen in den Gelenken vorbeugen. Ein weiterer Vorteil ist das verbesserte Hautbild: Denn ein Flüssigkeitsmangel kann sich negativ auf die Haut des Menschen auswirken und lässt diese schneller altern. Verzichten solltest du als Fitnessmodel allerdings auf die Aufnahme von Alkohol. Dieser entzieht dem Körper seine Flüssigkeit wieder, enthält unnötige Kalorien und führt häufig zu Heißhungerattacken.

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Vor dem Shooting

Grundsätzlich solltest du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und der damit verbundenen Nährstoffzufuhr täglich Wert legen. Jedoch gelten den Tagen und Wochen vor einem Shooting oder Casting als Fitnessmodel besondere Beachtung. Neben einem effektiven Trainingsprogramm, welches sich auf die Fettverbrennung und demnach dem Definieren des Körpers dient, ist auch eine gesunde Lebensmittelaufnahme zu berücksichtigen. Reduzieren solltest du in diesen Wochen vor allem die Aufnahme von Kohlenhydraten. Um zusätzlich die Aufnahme von verstecktem Zucker zu vermeiden, solltest du bei deinen Mahlzeiten stets auf unverarbeitete Lebensmittel zurückgreifen. Diese selbst zuzubereiten ermöglicht nicht nur eine persönliche Variation an Lebensmitteln, sondern auch deine Speisen nach Belieben würzen zu können.




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